Tennisbälle

GESCHICHTE DES LBV PHÖNIX TENNIS

  • Die Tennisabteilung des Lübecker Ballspiel-Clubs wurde im Jahre 1908 gegründet. Sie errichtete vier Tennisplätze unweit der Travemünder Allee. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges herrschte auf dieser Anlage allsommerlich reges Treiben. Durch den Ersten Weltkrieg wurde die Entwicklung unterbrochen.

  • 1920 entstand im neu gegründeten Lübecker Ballspiel-Verein erneut eine Tennisabteilung. Gespielt wurde auf den Plätzen des Lübeck-Travemünder Tennisvereines auf dem Burgfeld. Gemeinsam mit dem Lübeck-Travemünder Tennisvereines nahmen die Tennisspieler an Wettkämpfen teil.

  • 1924 löste sich die Tennisabteilung des Lübecker Ballspiel-Vereines ab und ging im Lübeck-Travemünder Tennisclub auf, der sich in diesem Zuge in Lübecker Tennisverein umbenannte.

  • 1934 schlossen sich der Lübecker Tennisverein und der Tennisverein „vor dem Mühlentor“ zusammen. Sie gingen im Lübecker Ballspiel-Verein Phönix auf. Auf dem heutigen Vereinsgeländes an der Falkenwiese entstand die zentrale Tennisanlage mit 9 Plätzen. Die Mitgliederzahl überschritt bald die 200er-Marke. Turniere und Freundschaftsspiele wechselten in bunter Reihenfolge. Tennis in Lübeck erfuhr einen nachhaltigen Aufschwung.

  • Nach dem Krieg beschlagnahmten die Engländer die Anlage. Erst 1952 wurde der letzte Tennisplatz aus der Beschlagnahme entlassen und in die Nutzung des LBV Phönix übergeben.

  • In diesem Jahr erfolgte auch der Neubau eines Tennishauses mit Terrasse und Gesellschaftsraum. In den Folgejahren steigt die Zahl der Tennismitglieder bis auf 350.

  • Anfang der 1970er Jahre waren die Platzkapazitäten derart erschöpft, dass 4 weitere Tennisplätze errichtet werden mussten. Da auch das Vereinshaus dem Andrang nicht mehr gewachsen war, wurde auf der Falkenwiese ein Clubhaus mit integrierter (3-Platz-Tennis-) Sporthalle errichtet, in der der Sportbetrieb im Oktober 1974 aufgenommen wurde.